Transport und Versand


Für den Transport der Proben von der Praxis in unser Labor gibt es einige wichtige Punkte zu beachten hinsichtlich Verpackung, Transportzeit, Kühlung und weiteren Faktoren.

Auf Wunsch ist in bestimmten Fällen und zu bestimmten Bedingungen auch der Probenversand per Post möglich.

Alles Wichtige zum Transport und Versand von Proben haben wir Ihnen im entsprechenden Merkblatt zusammengestellt.
 

Merkblatt Transport und Versand

  • Bevor Sie Proben entnehmen und zu uns senden, müssen Transport und Versand sowie Verpackung geplant und vorbereitet werden.
  • Der schnellste und kürzeste Weg in unser Labor ist immer der beste. Am besten beauftragen Sie dafür unseren Fahrdienst. Unsere Fahrer holen die Proben noch am gleichen Tag und sind über die vorgeschriebenen maximalen Fahrtzeiten informiert. 
  • Versandtaschen zur Verpackung der Proben stellen wir Ihnen zur Verfügung.
  • Für den Versand von tiefgefrorenem Plasma oder Serum bieten wir einen Tiefkühlbehälter für jeweils zwei Probenröhrchen mit Inhalten bis zu 10 ml an. Der Tiefkühlbehälter muss über Nacht im Tiefkühlfach (-20 Grad Celsius) liegen, bevor die tiefgefrorenen Proben hineingelegt werden, und bis zum Transport im Tiefkühlfach bleiben. Kurz vor dem Transport wird der Behälter in die Styroporbox gestellt und diese verschlossen. Jeder Transportbehälter enthält ein Thermometer zur Temperaturüberwachung.
  • Diagnostisches, ggf. infektiöses Material darf nur gemäß der Verpackungsanweisung P650 der ADR transportiert und versandt werden. Diese Vorschrift ist bindend und unbedingt einzuhalten.

Spezialfall Postversand:

  • Bei EDTA-Monovetten und Gewebe in Paraffin ist der Postversand ungekühlt möglich. Die Klassifizierung ohne
    UN-Nummer oder Verpackung lautet Basis P 650. 
  • Medizinische oder veterinärmedizinsche Proben, die keine ansteckungsgefährlichen Stoffe enthalten oder Stoffe, bei denen es unwahrscheinlich ist, dass sie bei Menschen oder Tieren Krankheiten hervorrufen, unterliegen nicht den Vorschriften des ADR (Europäisches Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße).
  • Die Probe muss in einer Verpackung befördert werden, die das Austreten verhindert. Der Primärbehälter (z. B. Blutröhrchen) muss in einer Sekundärverpackung mit Aufsaug-Vlies verpackt sein.
  • Der Versand erfolgt in Päckchen oder Versandtaschen. Die Außenverpackung muss den Vermerk "FREIGESTELLTE MEDIZINISCHE PROBE" tragen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.rki.de

Kontakt

Fahrdienst

Christiane Vogler

(040) 97 07 999 - 42

Kontakt

Fahrdienst

Wolfgang Schiller

(040) 97 07 999 - 44